Forscher haben einen aufregenden Fund im Gehirn gemacht: Sie konnten spezielle Nervenzellen identifizieren, die uns melden, wann wir genug gegessen haben!
Adipositas ist ein Hauptrisikofaktor für zahlreiche chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme und bestimmte Krebsarten. Aber vielen Betroffenen gelingt es nicht, dem Übergewicht Herr zu werden.
Ein besseres Verständnis der biologischen Mechanismen unseres Essverhaltens könnte zu gezielteren Interventionen führen.
Ein Team vom renommierten Neurowissenschaftlichen Institut der Columbia University in New York untersuchte den Hirnstamm von Mäusen. Dort entdeckten sie Nervenzellen, die den Appetit regulieren. Es konnte nachgewiesen werden, dass diese Nervenzellen indirekt den Geruch von Nahrung registrieren können, den Geschmack und das Gefühl der Nahrungsfülle im Darm sowie die daraufhin freigesetzten Hormone – und all diese Informationen nutzen, um das Essverhalten zu steuern.
Die Forscher konnten diese „Appetizügler-Zellen“ durch eine innovative Licht-Technik gezielt an-und ausschalten.