Ballaststoffe sind gut für den Darm und den Blutzucker, darüber haben wir schon mehrfach informiert. Nun gibt es noch einen weiteren Grund, sie in ausreichender Menge zu essen! Eine neue Studie zeigt: Die bei der Verdauung entstehenden Fettsäuren wie Propionat und Butyrat könnten direkt in die Genregulation eingreifen und so das Darmkrebsrisiko senken. Die Forscher der Medizinischen Fakultät der Stanford Universität in Kalifornien haben einen bisher unbekannten Mechanismus aufgedeckt, der zeigt, wie unsere Ernährung unsere Gene beeinflussen kann.
Und zwar geht es um kurzkettige Fettsäuren, die entstehen, wenn unsere Darmbakterien lösliche Ballaststoffe verdauen. Die findet man zum Beispiel in Äpfeln, Hafer oder Zitrusfrüchten.