Rund 30 verschiedene Typen von Speiseölen stehen in den Supermarktregalen. Sonnenblumenöl, Rapsöl, Olivenöl, Kokosöl... Welches sollten wir für ein langes, gesundes Leben wählen? Die Wissenschaft hat eine klare Antwort.
Fangen wir mit den Verlierern an, für die es keine Verzehrempfehlung gibt: Das sind Kokos- und Palmöl. Sie enthalten enorm viele gesättigte Fettsäuren, was unter anderem den Cholesterinspiegel erhöht – also besser meiden.
Leinöl enthält eine wertvolle Zusammensetzung von Omega-3-Fettsäuren, ist aber nicht zum Braten geeignet.
Bei Sonnenblumen- und Maiskeimölen wird die Wirkung ihrer Omega-6-Fettsäuren kontrovers diskutiert. Manche Studien zeigen, dass sie im Übermaß Entzündungsprozesse fördern können. ABER: Sie scheinen immerhin einen positiven Einfluss auf die Herzgesundheit zu haben. Eine Metaanalyse der Harvard School of Public Health kam zu dem überraschenden Ergebnis: Höhere Omega-6-Werte sind mit einem reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Wahrscheinlich aber nur dann, wenn man zugleich genügend Omega-3 isst. Und davon ist in Sonnenblumen- und Maiskeimöl fast nichts vorhanden.